Allen Menschen uneingeschränkten Zugang zu Information & Raum zu bieten, fordert das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz in öffentlichen Gebäuden bis Ende 2015. Höchste Zeit, die Möglichkeiten der gestalterischen Umsetzung von Normen ins Rampenlicht und aufs Diskussionspodium zu holen.

Detailbild der SprecherInnen
Publikum diskutiert beim Include Talk

Erwin K. Bauer vom buero bauer, Maria Grundner von der Mobilitätsagentur & Vorsitzende des Normungsausschusses zum Barrierefreien Planen und Bauen AG 011.05 sowie Daniela Walten von BWM Architekten  diskutierten Anfang Dezember in der Alpenmilchzentrale mit Christine Müller, der Chefredakteurin von Architektur & Bau Forum über den smarten Umgang mit Normen zur Barrierefreiheit.

Die Veranstaltung lud Architekt_innen, Planer_innen, Nutzer_innen und am Thema Interessierte, um die Herausforderungen und Vereinbarkeiten von baulichen Anforderungen, ästhetischen Umsetzungsmöglichkeiten und den unterschiedlichen Bedürfnissen gemeinsam auszuloten. Die Stellungsnahme der Expert_innen und die offene Diskussionsrunde gibt hier es als Podcast zum Nachhören.

Publikum

Die Konklusion des Abends macht Mut, Vorgaben zu hinterfragen – und sie mitzugestalten. Gerade für visuelle Orientierungssysteme sind die Richtlinien noch recht vage definiert. Diese generell nicht als Einschränkung wahrzunehmen sondern als Chance, gibt Architektur und visueller Gestaltung von Information die Kraft zur gemeinsamen positiven Veränderung hin zu einer fairen Benutzung von Räumen.