Menschen mit Seheinschränkung sind im Umgang mit Computern auf die Sprachausgabe oder auf teure Braille-Bildschirme angewiesen. Zukünftig soll der Zugang zu Information drastisch billiger und leichter werden: Eine an der University of Michigan getestete neue Technologie setzt auf luft- bzw. wassergefüllte Kammern in Displays, die sich zu tastbaren Formen anordnen. Damit werden der Zukunft klare Zeichen gesetzt!

➙ Mehr dazu unter diesem Link!

Menschen in prekären Lebenslagen Zugang zu Hilfe zu ermöglichen, ist Teil einer inklusiven Gesellschaft. Außenseiter_innen wie Obdachlosen einen Rückzugsort, eine Anlaufstelle bereitzustellen, kann oft der notwendige Schritt zu einem würdevollen Leben sein. Inclusive Design begleitet Menschen dabei respektvoll.

Das Architektur-Magazin Cube berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über das Caritas-Haus am Wiedner Gürtel, und damit über ein wichtiges Beispiel für Inclusive Design des buero bauer

Link zum Artikel

Auch auf der Website des buero bauer finden sich weiterführende Informationen!

Zukünftige Wegweiser für blinde Menschen werden aktuell in England getestet. Sogenannte beacons (engl. für Blinklicht oder Leuchtturm) sollen demnächst mittels Bluetooth-Technologie sowie der entsprechenden Hard- und Software Orientierung im Raum ermöglichen.

Das RLSB (Royal London Society for Blind People) hat gemeinsam mit dem Studio ustwo die App wayfindr konzipiert, die blinde und sehbehinderte Nutzer_innen mit den Beacons verknüpft und ihnen bei selbstständiger Navigation hilft.

Erste vielversprechende Tests gab es bereits in der Londoner Tube, wie dieses Video zeigt:

Mühsam, während der Radtour immer wieder abzusteigen und die Route zu überprüfen? Oder schon einmal das eigene Rad nach dem Absperren nicht in der Masse gefunden? smrtGrips ist eine vibrierende Navigationshilfe, die über die Fahrradlenker Signale weitergibt. Über Bluetooth verbindet sich die Elektronik mit dem Smartphone und führt sogar den Weg zu “befreundeten” Fahrrädern in der Nähe. Das Projekt wird momentan über Crowdfunding verwirklicht!

Der VCÖ hat in einer aktuellen Publikation Notwendigkeiten und Empfehlungen für eine selbstbestimmte Mobilität von älteren Personen zusammengestellt. Dass in einer immer älter werdenden Gesellschaft Barrierefreiheit und ein verständliches Angebot an Orientierungshilfen eine immer wichtigere Rolle spielen, lässt sich im Factsheet nachlesen!

➙ Link zum Artikel

Zur Entscheidungsfindung wird in vielen Fällen nach harten Fakten verlangt. Einkommen, Alter, Kriminalitätsrate und dergleichen lassen sich einfach erfassen und in Landkarten abbilden. Dennoch sind es oftmals „weiche“ Faktoren wie z. B. Emotionen, die entscheidend sind für den Erfolg eines Projekts. Nur wie können diese gemessen werden? Das Massachusettes Insitute of Technology erforscht dies und will die Ergebnisse in die Stadtplanung der Zukunft einfließen lassen.

➙ Der Artikel zum nachlesen im Online-Standard und der Link zum Web-Tool des MIT

Aktuell werden verschiedenste Technologien zur Orientierungsunterstützung herangezogen. WLAN, RFID oder wie hier am Flughafen von San Francisco Bluetooth. Das Ziel ist es mit einfachen Hilfsmitteln User_innen in der Orientierung und beim Auffinden von Zielen zu unterstützen. Welche Technologie schlussendlich die Nase vorne hat ist noch nicht abzusehen.

➙ Link zum Beispiel Flughafen San Francisco