Zur Entscheidungsfindung wird in vielen Fällen nach harten Fakten verlangt. Einkommen, Alter, Kriminalitätsrate und dergleichen lassen sich einfach erfassen und in Landkarten abbilden. Dennoch sind es oftmals „weiche“ Faktoren wie z. B. Emotionen, die entscheidend sind für den Erfolg eines Projekts. Nur wie können diese gemessen werden? Das Massachusettes Insitute of Technology erforscht dies und will die Ergebnisse in die Stadtplanung der Zukunft einfließen lassen.

➙ Der Artikel zum nachlesen im Online-Standard und der Link zum Web-Tool des MIT

Aktuell werden verschiedenste Technologien zur Orientierungsunterstützung herangezogen. WLAN, RFID oder wie hier am Flughafen von San Francisco Bluetooth. Das Ziel ist es mit einfachen Hilfsmitteln User_innen in der Orientierung und beim Auffinden von Zielen zu unterstützen. Welche Technologie schlussendlich die Nase vorne hat ist noch nicht abzusehen.

➙ Link zum Beispiel Flughafen San Francisco

Helmut Schachinger ist Geschäftsführer des Dialog im Dunkeln Wien. Die Erlebnisinstallation im Schottenstift lässt in Formaten wie Ausstellungen, Dinner im Dunkeln, Die Führung hinters Licht, Events im Dunkeln Blinde und Sehende die Rolle tauschen. Die Führungen und Veranstaltungen wollen Verständnis für jene Menschen schaffen, die die Welt auf ihre ganz eigene Art und Weise sehen.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Teammitgliedern in der Konzeption und Abwicklung von Formaten, wie sie im ‚Dialog im Dunkeln‘ produziert werden?
Die einzige Trennung zwischen sehenden, sehbeeinträchtigten und blinden Menschen findet in der Arbeitsaufteilung zwischen Ausstellungsführung und im Service statt. Alle Tätigkeiten im Dunkeln werden ausschließlich von unseren blinden und sehbehinderten Mitarbeiter_innen durchgeführt. Alle anderen Tätigkeiten werden gemeinsam gemacht, dazu zählen die Aufgaben an der Kassa, im Informationsbereich und auch die organisatorischen Aufgaben sind gleichmäßig verteilt. Alle machen alles.

Wie bist du eigentlich zum ‚Dialog im Dunkeln‘ gekommen?
Die erste Ausstellung zu diesem Thema fand 1993 im Naturhistorischen Museum in Wien statt. Ohne zu wissen was mich erwartet, habe ich mich vom damaligen Leiter durch die Ausstellung führen und alles erklären lassen. Nach dem ich Interesse gezeigt hatte, sollte ich den Leiter spontan selbst durch die Ausstellung führen. Nach der Hälfte der Ausstellung meinte er zu mir: „Morgen um 9 Uhr ist Dienstbeginn.“ Das war meine Einschulung. Danach hat sich alles Weitere ergeben.

Heute legen wir besonderen Wert auf die Qualität, das heißt maximal acht Personen pro Führung. Die Menschen versuchen alle die Nähe der anderen Menschen zu finden, um nicht das Gefühl der Verlorenheit zu spüren und um so größer die Gruppe ist, desto schwieriger wird es für alle Beteiligten.

Welche Reaktionen bekommt ihr von euren Gästen? Äußern sich die Gäste oft gleich nach einer Ausstellungsführung oder eher zu einem späteren Zeitpunkt?
Beim Dinner im Dunkeln werden Fragen während des Essens gestellt. Unsere Gäste hinterlassen oft ihre Meinungen in unserem Gästebuch — dort lesen wir sie dann nach. Nach den Führungen durch unsere Ausstellung stehen wir oft noch mit unseren Besucher_innen draußen und plaudern ein wenig und beantworten ihre Fragen. Oft kommen persönliche Fragen zu uns, oder sie wollen alltagspraktische Beispiele erklärt bekommen — wie wir Blinde z. B. Geldscheine voneinander unterscheiden können. Es gibt auch oft Gruppen, die nach einer Führung nach draußen gehen und total ruhig sind, die einfach nachdenken und das Geschehen oder das Erlebte wirken lassen.

Außerhalb des ‚Dialog im Dunkeln‘, also im öffentlichen Raum, werde ich oft später noch von Menschen angesprochen. „Hallo Helmut! Ja kennst du mich nicht? Du hast mich mal durch die Ausstellung geführt!“ Mit solchen Momenten muss ich dann natürlich möglichst souverän umgehen — sonst fühlt sich die Person gekränkt, nicht verstanden. Ich versuche durch die Erzählungen zu rekonstruieren welche Person vor mir steht, bisher ist es mir auch immer gelungen einen Anhaltspunkt zu finden. Das ist nicht immer leicht — allerdings mache ich diesen Job schon seit 21 Jahren. Das sind sechs Führungen am Tag, insgesamt täglich 48 Leute, 5 mal die Woche.

Hat es in der Zeit von 21 Jahren einprägsame Erlebnisse mit diversen Reaktionen von Gästen gegeben? Ist es beispielsweise schon mal passiert, dass Besucher_innen die Dunkelheit nicht ausgehalten haben?
Ich habe ungefähr 17 Personen gehabt, die zu Beginn einer Führung wieder umdrehen wollten. Von diesen 17 habe ich 13 oder 14 Personen nach einem kurzen Gespräch im Endeffekt doch durch die Ausstellung geführt, obwohl sie sich zuerst nicht getraut hatten. Die restlichen Personen haben ein vehementes NEIN von sich gegeben — und ein solches muss kompromisslos akzeptiert werden. Mir wurden schon die schlimmsten Geschichten erzählt, z. B. traumatische Erlebnisse als Kind oder Überfälle in einem Park. Solche Dinge. Ich könnte daher durchaus sagen:

Dunkelheit bringt das Verborgene ans Licht.

Helmut Schachinger

 

Holt die Dunkelheit auch die Glückseligkeit hervor?
Es gibt viele Gäste, die freudestrahlend aus einer Führung kommen. Es ist einfach ein außeralltägliches und ungewöhnliches Erlebnis. Viele nennen eine Begegnung mit ‚Dialog im Dunkeln‘ „Urlaub für die Augen“.

Fangen Menschen, die sich nicht kennen, an miteinander in der Ausstellung zu agieren?
In der Ausstellung ja. Die meisten Gäste achten während einer Führung aufeinander, helfen sich und sind für einander da. In dem Moment wo es wieder hell wird, sind sie wieder per Sie und distanziert. Es gibt natürlich auch Besucher_innen, die nach der Ausstellung per du bleiben und noch etwas trinken gehen.

Was sind die drei häufigsten Fragen die euch während einer Führung oder eines Dinners gestellt werden?
Die häufigste Frage ist: „Wer bist du?“ oder „Wer ist das?“ Die häufigste Feststellung, die wir immer wieder zu hören bekomme ist: „Ich seh nix”. Aus diesem Grund haben wir uns genau diesen Satz schützen lassen und uns im Internet die weiterführende Domain www.ichsehnix.at gesichert.

Andere häufige Fragen sind: Wie stark ist die jeweilige Seheinschränkung, wie ist es dazu gekommen und wie wir uns im öffentlichen Raum bewegen oder mit Geld umgehen. Natürlich interessieren auch private Fragen, wie ziehst du dich an, wie gehst du einkaufen. Nach einer Führung gehe ich oft nach draußen und schalte ab. Das ist ein reiner Selbstschutz, weil immer wieder die selben Fragen gestellt werden. Ich muss für die nächste Gruppe voll fit und vorbehaltlos sein. Das sind komplett andere Leute und man muss sich auf diese neue Gruppe einstellen.

Wie präsentiert ihr euch als Firma?
Wir sehen uns als Schnittstelle oder als Anlaufstelle für sehende — nicht für blinde Menschen. Wir wollen unsere Mitmenschen aufmerksam machen, um ein anderes Bild von blinden Menschen zu vermitteln, um zu zeigen, dass blinde Mensch zwar blind sind, aber genauso ihre Qualitäten sowie gute und schlechte Seiten haben, wie die Sehenden auch. Wir leisten da gewissermaßen Aufklärungsarbeit. Manchmal gehen wir mit dieser Arbeit auch hinaus, beispielsweise auf externe Veranstaltungen. Ob für eine Firma oder ein Fest: Da sind wir ganz offen. Wer mit uns in Verbindung tritt, wird sehen, dass spannende Kooperationen möglich sind.

Gibt es Keywords, Schlagworte oder Begrifflichkeiten, die in eurer Welt immer wieder vorkommen?
Es gibt nicht die Formulierung „Auf Wiederhören“. Wir sind da eher provokativ und versuchen in der Ausstellung bewusst optische Beschreibungen zu wählen, um die Leute bewusst darauf zu stoßen. Es haben viele das Problem, die richtige Wortwahl zu finden. Viele meinen: „Ich kann doch nicht ‚sehen‘ sagen, dass ist doch diskriminierend für die blinden Menschen.“ Das ist aber Blödsinn! Ich sage ja auch nicht zu einem Rollstuhlfahrer, wenn ich das Wort „gehen“ aus Rücksicht vermeiden möchte, „Wie rollt es dir?“. Ich frage: „Wie geht es dir?“, „Gehen wir ins Gasthaus?“. Darum bauen wir bewusst optische Redewendungen in unsere Führungen mit ein. „Schau her!“ oder „Hast du mich nicht gesehen?“ Meine Erklärung auf ihr Nachfragen ist dann: „Ich sehe dich auf meine Art und Weise.“

Bestimmte Magic-Words oder Keywords gibt es keine. Ganz im Gegenteil, indem solche Wörter gebraucht werden klingt vieles gekünstelt. Um so vorurteilsloser Mitmenschen einander begegnen, um so besser. Inklusion beginnt dann, wenn gar nicht erst darüber nachgedacht, sondern das Gegenüber einfach wahrgenommen und akzeptiert wird.

In welcher Situation oder an welchem Ort fühlst du dich am wohlsten?
Auf meiner Terrasse. Egal was ist, egal welches Wetter — wenn ich nach Hause komme, setze ich mich mindestens für eine Viertelstunde auf meine Terrasse. Die Terrasse mit dem Blick in den Garten. Auch wenn ich den Garten nicht optisch sehe, weiß ich wo sich welcher Strauch befindet und welcher Gattung er angehört. Ich rieche, wenn ein Strauch blüht und ich gehe öfters im Garten herum und streiche mit meinen Händen über die Sträucher. Wenn ich dann Auswüchse spüre, hole ich gleich die Gartenschere und beschneide die Pflanzen. Die Terrasse ist mein Erholungsort, mein Rückzugsgebiet.

Was wünscht du dir von deinen Mitmenschen?
Weniger Ignoranz. Aber das sage ich nicht nur weil ich blind bin, sondern das gilt generell. Wir haben vor einiger Zeit Projekte wie beispielsweise Tandem-Ausflüge mit Jugendstrafgefangenen gemacht. Nach dem sechsten Ausflug fragte mich ein Strafgefangener: „Sag mal, interessiert dich eigentlich gar nicht warum ich einsitze?“ — Warum sollte mich das interessieren? Wenn du willst, wirst du es mir erzählen und wenn nicht, dann eben nicht. Die Tat musst du mit dir verantworten. Wenn du sie mir erzählen möchtest, höre ich dir gern zu und rede mit dir darüber. Aber ich höre dir als Mensch zu, und nicht als einem, der etwas bestimmtes gemacht hat. Genau das erwarte ich mir von meinen Mitmenschen.

Ich hoffe so, Menschen zum umdenken zu bewegen und sie mit meiner Einstellung zu erreichen. Dann kann ich sagen, dass ich etwas geleistet habe und nicht gejammert habe, wie garstig meine Umwelt ist. Menschen, die immer von der Gesellschaft erwarten integriert zu werden, müssen selbst etwas dazu beitragen. Erst wenn ich mich in die Gesellschaft integriere, hat die Gesellschaft die Möglichkeit mich aufzunehmen und sich durch mich zu erweitern. Was ist ein gegensätzliches Geben — und Wahrnehmen.

Wir arbeiten für unser Projekt mit sechs verschiedenen Symbolen. Welchem Symbol – Auge, Mund, Ohren, Nase, Herz oder Hand – würdest du dich instinktiv zuordnen?
Jetzt muss ich eine doofe Frage stellen: Zeigt die Hand mahnend oder zeigt die auf etwas?

Freundlich hinweisend.
Dann würde ich mich für die zeigende Hand entscheiden.

➙ Link zum Dialog

Ermöglichen blinden und seheingeschränkten Personen Orientierung in einem Gebäude oder Areals durch eine tastbare, dreidimensionale Darstellung des Ortes. Die einzelnen Gebäudeteile, Wege und Ziele sind erhaben und mit ebenso tastbarer Pyramiden- bzw. Brailleschrift beschriftet. Statt Farben werden fühlbare Schraffuren zur Unterscheidung eingesetzt.

Entsprechend unseres Aufenthaltsorts, Vorkenntnis oder Art der Fortbewegung verfolgen Menschen unterschiedliche Ansätze und Strategien um an das gewünschte Ziel zu kommen. Hierbei kann auch grob zwischen drei Arten der Suche unterschieden werden:

• Der Weg zu einer bekannten Destination
• Die Erkundungsstreifzug
• Der Weg zu einer unbekannten Destination

Per Mollerup hat neun unterschiedliche Strategien festgemacht, die Suchende während ihres Weges zum Ziel einsetzen. In der Praxis verfolgt man jedoch nie nur eine Strategie. Meist wird eine Mischung aus den verschiedenen Strategien angewandt:

Track following
In den meisten Fällen folgt man hier Hinweisen wie Richtungswegweisern in Gebäuden oder Straßenschildern und Verkehrszeichen.

Route following
Diese Strategie ähnelt der des Track following mit dem Unterschied, dass sich die Hinweise nicht am Weg befinden, sondern man die Informationen zum Weg vorab mündlich oder auch schriftlich bekommt und sich diese einprägen muss.

Educated seeking
Bei dieser Methode verlässt man sich auf bisher Gelerntes und Erfahrungswerte und wendet diese in unbekannten Situationen an.

Inference
Diese Strategie orientiert sich an logisch aufgebauten Systematiken wie Hausnummern, Raumnummern oder Gebäudebezeichnungen, die auf sequentiellen, numerischen oder alphanumerischen Benennungen basieren.

Screening
Hier wird die Umgebung systematisch nach Informationen abgesucht. Diese können Hinweise auf das angestrebte Ziel sein, aber auch Hinweise auf einen möglichen Weg, von dem aus eine erneute Orientierung möglich ist.

Aiming
Hierbei bewegt man sich auf etwas schon Wahrgenommenes zu. Die Bewegung kann direkt oder indirekt erfolgen.

Map reading
Mit einer Karte oder einem Stadtplan bekommt man vorab und während des Weges einen Überblick über ein Stadtquartier, welche besonderen Punkte sich dort in der Umgebung des gewünschten Ziels befinden und welche Wege dorthin führen.

Compassing
Bei dieser Methode bedient man sich der Himmelsrichtungen um ein Ziel zu finden. Das setzt allerdings voraus, dass man die relative Entfernung zum Ziel einschätzen und von eigenen Standpunkt aus die Himmelsrichtungen bestimmen kann.

Social navigation
Orientierung kann auch anhand des Verhaltens anderer gelernt werden. Bilden mehrere Menschen an einem Schalter oder an einer Kassa eine Schlange, so werden neu hinzukommende Personen sich auch in diese einreihen.

 

Eishockeyspieler auf Rollen
Eishockeyspieler bei den Paralympischen Spielen Sotschi, entdeckt von Florian Szeywerth
Imbissbude mit Schild zu
Roll-Sandwich mit Rollstuhlrampe in Sotschi, entdeckt von Florian Szeywerth
Häuschen mit Rampe
Mit Rollstuhlrampe ausgestattetes Klohäuschen in einem Wald von Schweden, entdeckt von Katharina Hölzl
Rollstuhlpiktogramm auf einem Parkplatz, mit unpassierbarem Zaun dahinter
Barrierefreier Seezugang? – Entdeckt von Katharina Hölzl in Schweden
Zugang für Rollstuhlfahrer_innen direkt in das Wasser hinein
Tatsächlich barrierefreier Seezugang in Schweden, entdeckt von Katharina Hölzl

Je intuitiver die Architektur bzw. Topographie eines Ortes erfahrbar ist, desto weniger sind Hinweise durch ein Leit- und Orientierungssystem nötig. Wichtige Einrichtungen sollen trotzdem auf den ersten Blick erkennbar sein. Die Kennzeichnung eines Infopoints zeigt einen Auskunftsort an, wo neben Informationsbeschriftungen auch persönliche Unterstützung angeboten wird.

Touchscreens in den New Yorker U-Bahn-Stationen sollen die Fahrgäste bei der Planung ihrer Fahrtroute unterstützen. Auf einem interaktiven U-Bahn-Plan kann der aktuelle Standort und das Ziel gewählt werden, um so die schnellste Route zu erhalten. Zusätzlich können so Informationen über Points of Interest in der Umgebung abgefragt werden. Fraglich ist nur wie eine sehbehinderte oder blinde Person den Screen bedient oder Rollstuhlfahrende alle Bedienelemente erreichen?

➙ Die Touchscreens im englischsprachigen Praxistest

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs berät visuell beeinträchtigte Menschen in Österreich, um deren Lebensqualität im Alltag zu verbessern. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe sehbehinderter und blinder Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Logo der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen

 

Barrierefreiheit

Als gemeinnütziger Verein vertritt die Hilfsgemeinschaft die Interessen ihrer Mitglieder vor allem bei der Umsetzung von barrierefreien Maßnahmen in den Bereichen Architektur, Mobilität, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Kultur und Sport. Innovative Projekte wie die Etablierung von Live-Audiodeskriptionen für sehbeeinträchtigte Fußballfans www.football4all.at und Theaterbesucher www.theater4all.eu oder die Gestaltung von barrierefreien öffentlichen Einrichtungen (u. a. das neue Stadion in St. Pölten) wurden bereits realisiert.

Starke Kontraste, große Beschriftungen und gut sichtbare Stufenmarkierungen erleichtern das Auffinden des Sitzplatzes in der NV-Arena in St. Pölten

Durch die Mitarbeit bei diversen Projekten und Initiativen soll ein Zugang zu inklusivem Design für alle Beteiligten ermöglicht werden — für Entscheidungsträger_innen ebenso wie für jene Menschen, die von Inklusion profitieren. Die Expert_innen der Hilfsgemeinschaft arbeiten mit anderen Organisationen in nationalen und internationalen Gremien zusammen, in denen Rahmenbedingungen für Barrierefreiheit geschaffen werden.

In wissenschaftlichen Projekten werden neue Lösungen für barrierefreie Maßnahmen ausgearbeitet, wie z. B. eine optimierte Beleuchtung für sehbeeinträchtigte Menschen. Bei der Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und IKT-Lösungen engagiert sich die Hilfsgemeinschaft uns für die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und bieten Beratungsleistungen sowie Evaluierungen von Websites an.

Weitere Informationen unter hilfsgemeinschaft.at

Bei einem Braillefont ist vor allem auf die richtige Punktschriftgröße zu achten; und auf einen vollständigen Zeichensatz. Bei den meisten Fonts, die frei erhältlich sind, wurde das oft vernachlässigt. Dies bringt dann nicht nur Schwierigkeiten beim Schriftsetzen mit sich, sondern auch beim Lesen. FontShop bietet die Braille DIN an, diese entspricht den DIN-Anforderungen 32980.