Der Begriff wayfinding wurde von Kevin Lynch in seinem 1965 erschienenen Buch The Image of the City geprägt. Der Begriff bezeichnet die Fähigkeit sich in einer (unbekannten) Umgebung anhand von Sinneseindrücken und Hinweisen aus der näheren Umgebung zurecht zu finden.

Wayshowing bezeichnet die Planung und Gestaltung von Orientierungshilfen.
Im Gegensatz dazu benennt der Begriff Wayfinding die Tätigkeit, wie wir unseren Weg in unbekannten Umgebungen finden, um an unser Ziel zu gelangen. Um mit Hilfe eines Orientierungssystems diesen Prozess positiv unterstützen und Hilfestellungen geben zu können, benötigt es vorab eine Beschäftigung mit der räumlichen Umgebung und den Bedürfnissen der Nutzer_innen.

Wayshowing and wayfinding relate to each other like writing and reading.Wayshowing precedes and enables wayfinding.

Per Mollerup